Porsche 911 Restauration
Restaurierter blauer Porsche 911

Der Kotflügel Bereich

Der Übergang vom Kotflügel zur Tür stellt ein Qualitätserkennungsmerkmal bei der Restauration eines Ur-911 dar.

Der Kotflügel wird am oberen Rand mit dem Radhaus der Karosserie verschraubt, dazwischen liegt ein Dichtband auf der gesamten Länge.
Im hinteren Bereich befinden sich 2 Verschraubungen zwischen denen dann ein Keder liegt. Im senkrechten Bereich, dort wo der Kotflügel an der Schottwand angeschraubt wird, liegt ebenfalls dieses Dichtband. Diese Bereiche sind stark korrosionsgefährdet. Wir stellen passgenaue Reparaturbleche für den Anschlussbereich zur Haube her.

Bei der Verschraubung des Kotflügels mit der Karosserie sind diese Abdichtungen und Einlagen maßgeblich für die Spaltmaße der entsprechenden Anbauteile. Daher ist dieses Spaltmaß oftmals ungenau oder zu groß, da der sich vergrößernde Abstand bei den Anpassarbeiten nicht berücksichtigt wird. Aber nicht nur dieser Abstand muss stimmen, auch die Höhe des Kotflügels zur Türe und der Übergang zum Windleitblech sind zu berücksichtigen. Bei geöffneter Türe erscheint die Kante des Kotflügels. Diese sollte durch die 3 Bleche und den Decklackauftrag unter 3mm liegen und das gleichmäßig.

Die Abstände der Anbauteile und deren Spaltmaße werden bei der Restauration durch Einlagen mit der entsprechenden Materialstärke simuliert, der vordere obere Türbereich und der Anschluss des Windschutzscheibenrahmens werden aufgezinnt, bis die Konturen und Spaltmaße perfekt gegeben sind. Die Endspitze des Kotflügels muss sauber in der Kontur des Windschutzscheibenrahmens und der Türe liegen.

Weiterhin ist darauf zu achten, dass die Übergänge der Außenflächen exakt ineinander fluchten. Dieses Bild stellt den beschriebenen Bereich dar. Die Oberflächen wurden nach dem Verzinnen, dem Feinschliff, der mehrmaligen Reinigung mit einer hochwertigen Epoxy Grundierung lackiert.

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Der Kotflügel Bereich

Der Übergang vom Kotflügel zur Tür stellt ein Qualitätserkennungsmerkmal bei der Restauration eines Ur-911 dar.

Der Kotflügel wird am oberen Rand mit dem Radhaus der Karosserie verschraubt, dazwischen liegt ein Dichtband auf der gesamten Länge.
Im hinteren Bereich befinden sich 2 Verschraubungen zwischen denen dann ein Keder liegt. Im senkrechten Bereich, dort wo der Kotflügel an der Schottwand angeschraubt wird, liegt ebenfalls dieses Dichtband. Diese Bereiche sind stark korrosionsgefährdet. Wir stellen passgenaue Reparaturbleche für den Anschlussbereich zur Haube her.

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Der Blinker Bereich

Der Blinker Bereich ist maßgebend für die Qualität der Restauration eines Ur-911. Die momentan angebotenen Ersatzteile zur Instandsetzung dieses Bereichs entsprechen leider nicht mehr der Maßhaltigkeit der originalen Teile. Angeboten werden reproduzierte Grills und Blinkergläser.

Die Grills sind entstanden aus dem Abguss eines Original-Grills, daher sind sie kleiner geworden, also geschrumpft und die Randkonturen sind sehr ungenau. Sichtbar wird dies bei den montierten Grills an den Übergängen seitlich zur Fronthaube, zu den Blinkergläsern und oben zu der Kante des Kotflügels. Hinzu kommt noch die teilweise mangelhafte Verchromungsqualität an den Ecken und Kanten dieser Grills. Daher wirkt schon alleine der Ersatz eines originalen Grills gegen einen heute angebotenen Grill in eine originale Umgebung, wie ein Fremdkörper. Die Original-Grills sind im Prinzip wirtschaftlich nicht restaurierbar, da die Voraussetzung für eine einwandfreie Neuverchromung eine 100% glatt geschliffene Oberfläche des alten Spritzgusses ist. Handwerklich ist dies zwar möglich, durch die verschachtelte Formgebung der Grills jedoch gestalten sich die notwendigen Schleif und Polierarbeiten extrem aufwändig. Insofern keine original Grills zur Verfügung stehen sollte man bestmögliche Repro-Grills auswählen, da diese starke Schwankungen in der Oberflächenqualtität und den Randzonen aufweisen.

Das reproduzierte Blinkerglas, leicht daran zu erkennen, das der Bosch-Schriftzug fehlt, weist ebenfalls starke formale Unterschiede zu dem Original- Glas auf. Hinzu kommt das der Einfassgummi, der das Glas später zur Karosserie abdichtet voluminöser und härter ist, als der Original- Gummi. Der gravierendste Unterschied zum Originalzustand ist hier meist am Abstand des oberen waagerechten Randes des Blinkerglases zum Kotflügel zu erkennen. Die Passgenauigkeit lässt sich durch beischleifen des Gummis zwar verbessern, aber nicht perfektionieren. Um einwandfreie Konturen zu erzielen ist es daher notwendig die entsprechenden Übergänge anzugleichen, das betrifft auch die Position der Halterungen für das Grill und für das Blinkergehäuse.

Die Befestigung der Blinkergehäuse und Grills wird durch 2 Schrauben erzielt, die Einstellmöglichkeiten hierbei sind jeweils sehr begrenzt, so dass bei der Einpassung darauf zu achten ist, dass die Anbauteile später exakt positioniert sind. Bei Ersatz der vorderen Kotflügel wird diese Situation noch weiter verschlimmert und das Gesamterscheinungsbild dieses Bereiches besonders unstimmig, denn auch die Konturen der Kotflügel sind nicht wie die der Originalen. Bei den Modellen ab 1969 bis 1973 ist der Blinker und Grillrahmen nicht mehr in der Form eines Gehäuses hergestellt. Der untere Rahmen, dort wo der Dichtgummi zur Stoßstange zwischenliegt ist oftmals stark korrodiert. Diese Teile werden von mir als passgenaue Reparaturbleche, abgenommen an der Form eines 1969 produzierten Kotflügels, hergestellt.

[Artikelnummer PO3 und PO4]

Das Bild zeigt den oben beschriebenen Bereich der Karosserie eines Porsche 911 von 1969 im Rohbau, also im nicht lackierten Endzustand und vermittelt einen Eindruck über die Qualität unserer Arbeiten an diesem Bereich.

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Der Blinker Bereich

Der Blinker Bereich ist maßgebend für die Qualität der Restauration eines Ur-911. Die momentan angebotenen Ersatzteile zur Instandsetzung dieses Bereichs entsprechen leider nicht mehr der Maßhaltigkeit der originalen Teile. Angeboten werden reproduzierte Grills und Blinkergläser.

Die Grills sind entstanden aus dem Abguss eines Original-Grills, daher sind sie kleiner geworden, also geschrumpft und die Randkonturen sind sehr ungenau.

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Der Tür Bereich

Der Tür Bereich liegt in direkten Sichtbereich beim Öffnen der Türen und ist sehr aussagekräftig in Bezug auf die Qualität einer Restauration. Die Zierleiste auf dem oberen Bereich des Seitenteiles unterhalb des 3-Eck-Fensters muss exakt zu der Türzierleiste positioniert sein. Original liegt die Türzierleiste etwas höher, als die Zierleiste auf dem Seitenteil, da die Materialstärken unterschiedlich sind.

Durch Aufzinnen der Kanten und dem nachfolgenden Ausarbeiten der Höhen, stellen wir ein Ergebnis her, das den Höhenunterschied in der Waagerechten um die Hälfte minimiert. Beide Abdeckleisten müssen bündig auf der Karosserie anliegen. Die Leiste unter dem 3-Eckfenster wird mit der Karosserie verschraubt, die Türschachtleiste hingegen mittels V-förmiger Klammern in den Bohrungen der Türe fixiert. Durch diese Art der Befestigung ist ein seitliches Spiel von 1,5mm gegeben.

Durch das Einsetzen des Gummis in die Leiste entsteht durch das Aufliegen auf die Türscheibe Druck, der die Leiste nach außen verschiebt, was dazu führt, dass sich die Fluchtlinie mit der Leiste auf dem Seitenteil verschiebt . Es ist daher notwendig diese Verschiebung bei den Karosserie-Anpassarbeiten zu berücksichtigen.

Wir haben eine Lösung erarbeitet, die es ermöglicht, die Türzierleiste in der endgültigen Position dauerhaft aber wieder lösbar zu fixieren, um die Übergänge dieser Zierleisten optimal justieren zu können.

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Der Tür Bereich

Der Tür Bereich liegt in direkten Sichtbereich beim Öffnen der Türen und ist sehr aussagekräftig in Bezug auf die Qualität einer Restauration.

Die Zierleiste auf dem oberen Bereich des Seitenteiles unterhalb des 3-Eck-Fensters muss exakt zu der Türzierleiste positioniert sein. Original liegt die Türzierleiste etwas höher, als die Zierleiste auf dem Seitenteil, da die Materialstärken unterschiedlich sind.

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